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Die Geschichte unserer Fernwärmeversorgung.

Ab 1928 erzeugte das Heizkraftwerk Badestraße Ferndampf für die Industrie, vor allem für die zahlreichen Tuchfabriken der Neißestadt. Die Stilllegung vieler Textilbetriebe im Jahr 1990 und die Forderungen des Bundesemmissionsschutzgesetzes hinsichtlich der Reduzierung der Schadstoffe zur Verringerung der Umweltbelastung führten dazu, dass das 1906 in Betrieb genommene Kraftwerk unwirtschaftlich arbeitete und nicht mehr ausgelastet war.

Ein neues Energiekonzept für Forst und seine damals noch 26.000 Einwohner musste erarbeitet werden. Zwei Varianten standen hierbei zur Auswahl: eine zentrale oder dezentrale Versorgung?

Die Entscheidung fiel zugunsten der modernen und umweltfreundlichen Energieerzeugung mit dezentralen, erdgasgefeuerten Blockheizkraftwerken (BHKWs). Das alte Kohle-Heizkraftwerk wurde im September 1995 stillgelegt. Die Blockheizkraftwerke der Stadtwerke Forst übernahmen die Wärmeversorgung von August 1994 bis Ende 2009. Basierend auf dem deutlich gesunkenen Bedarf wurde ab 2009 ein  Energieeffizienzkonzept erarbeitet, in deren Ergebnis drei neu BHKW-Motoren, einer davon mit Bioerdgas betrieben, und fünf Brennwertkessel im Zeitraum September 2012 bis Ende 2013 eingebaut wurden. Damit konnte die Wärmeversorgung ab 2013 effizienter, umweltschonender und kostengünstiger gestaltet werden.

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