Chor und Posaune begeistern Zuhörer

Musikalisch-botanischer Abend unterm Forster Wasserturm
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Chor und Posaune haben die Stadtwerke Forst aufgeboten, um den Einwohnern einen besonderen Kunstgenuss zu bieten. 250 Zuhörer kamen, um unter den Kronen alter Bäume und vor dem angestrahlten Wasserturm einen unterhaltsamen Abend zu erleben.

Karsten Noack und die Sängerinnen des 1. Forster Frauenchors sorgten für einen romantischen Ausklang des Samstagabends. Begrüßt wurden die Gäste vom Fernsehjournalisten Hellmuth Henneberg, der vielen aus der rbb-Sendung "Gartenzeit" bekannt ist. Ausgestattet mit Hut und obligatorischer Weste leitete er mit Charme, Musikkenntnissen und gärtnerischem Fachwissen den kleinen botanisch-musikalischen Streifzug. Er interviewte die Gäste, unter anderem Sabine Schuffenhauer, die den 1. Forster Frauenchor seit fünf Jahren leitet und sich für diesen "vor allem noch einige strahlende Soprane" wünscht. Begleitet wurde Hellmut Henneberg von Karsten Noack, der – eigentlich Betriebstechniker beim rbb-Studio in Cottbus – seiner Posaune die Melodien von Volksliedern, beschwingten Schlager-Evergreens oder Schuberts Heideröslein entlockte. Gesang und virtuoses Posaunenspiel verwoben regelrecht miteinander, während das bekannte Volkslied zahlreiche Musikfreunde zum Mitsingen anregte. Beifall empfing auch Elisabeth Engwicht, die den Chor bei einigen Partien am Klavier begleitete. Ein besonderes Klangerlebnis vermittelte Karsten Noack beim Spiel auf der Brüstung des Wasserturms in 25 Metern Höhe. Von der Besucherresonanz stark beeindruckt zeigte sich Stadtwerke-Chef Wolfgang Gäbler im Anschluss an das Konzert. "Wir mussten zusätzliche Bänke aufstellen. Doch im Laufe des Konzerts kamen immer mehr Zuhörer", sagte er.

Aus: „Lausitzer Rundschau - Chor und Posaune begeistern Zuhörer – Musikalisch-botanischer Abend unterm Forster Wasserturm“; 1. September 2014; Von: Angela Hanschke

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